Mit einem selbstgemachten Wachstuch kannst du in vielen Fällen Frischhalte- und Alufolie vermeiden.
Für diese Einsätze ist ein Wachstuch geeignet:
- Beim verpackungsfreien Einkaufen von z. B. fettigen Croissants
- Beim Einwickeln von Obst und Gemüse
- Für Sandwiches und Pausenbrote
- Für To-go-Essen, z. B. Döner
- Zum Abdecken von Schüsseln und Blechen
Nicht geeignet ist es für:
- Rohes Fleisch und rohen Fisch
- Sehr heiße Speisen (ab 60 Grad schmilzt das Wachs)
Jetzt kannst du loslegen und ein eigenes Wachstuch anfertigen:
Material:
- Geeignetes Wachs aus Kerzenresten oder Pastillen:
Bienenwachs oder eine pflanzliche Alternative (wie Carnauba-, Raps-, Sonnenblumen- oder Sojawachs) - Sauberes, gewaschenes Baumwolltuch – zugeschnitten auf die gewünschte Größe
- 2 Bögen Backpapier
- Bügeleisen und Bügelunterlage (z. B. ein altes Handtuch)
1. Breite die Bügelunterlage aus, leg darauf einen Bogen Backpapier und zuoberst das zugeschnittene Baumwolltuch.
2. Verteil das Wachs auf dem Tuch und leg den zweiten Bogen Backpapier darauf.
3. Schmilz das Wachs mit dem Bügeleisen (auf mittlerer Hitze) in den Stoff ein, bis er auf der gesamten Fläche benetzt ist.
4. Lös den Stoff noch heiß aus dem Backpapier und lass ihn abkühlen.
Nach einigen Minuten ist dein Wachstuch einsatzbereit!
So einfach funktioniert es:
Einfach mit der Wärme deiner Hände andrücken und verschließen.
Reinigung und Pflege:
Wenn du das Wachstuch nach jedem Gebrauch mit lauwarmem Wasser, etwas Spülmittel (Bioqualität) und einem Spüllappen ordentlich reinigst, gründlich klar nachspülst und zum Trocknen aufhängst oder es sanft abtrocknest, kannst du es sehr lange benutzen. Sollte es dennoch nach einiger Zeit zu Weißbruch oder Wachsverlust kommen, einfach noch mal nachwachsen und bügeln.
Bildquelle: Brigitte (© Julia Ballerstädt)