Wer hat’s vorgemacht?
Wer macht’s nach?
Wo ist dieser Austausch möglich?
Die Vorstellung von Einmal ohne, bitte kann beispielsweise im Zuge eines Info- oder Aktionsstands erfolgen. Mögliche Orte bzw. Events, bei denen wir schon gute Erfahrungen gemacht haben, sind:
- Auf belebten Plätzen, z. B. am Marktplatz
- Bei Veranstaltungen wie einem Straßenfest, Kinderaktionstag, Tag der Nachhaltigkeit, Projekttag an Schule/Kita oder Elternabend an Schule/Kita
Hast du weitere Ideen, Tipps oder Erfahrungen mit passenden Orten? Meld dich gern über hallo@einmalohnebitte.de bei uns.
- Achte darauf, ob eine Genehmigung notwendig ist, z. B. für einen Infostand im öffentlichen Raum.
- Bewirb die Aktion im Vorfeld, z. B. auf Social Media und Veranstaltungsportalen wie Rausgegangen.de, aber natürlich auch über private Kanäle, Vereinsgruppen usw.
- Recherchiere ein paar Funfacts zur Verpackungsmüllproblematik in deiner Stadt, mit denen du Einstiegs- und ggf. Quizfragen vorbereiten kannst.
Was nehme ich dafür mit?
- Unsere Infoflyer
- Unsere Stickerbögen „Mitgedacht. Mitgebracht. Eingepackt.“
- Mitmachmöglichkeiten wie den Quizkoffer, das Abfallvermeidungs-Memory, das Müllverfallsfenster und Stoffbeutel zum Bemalen
- Beispielbehältnisse wie Becher, Boxen und Beutel
Tipps für das Gespräch
Der Austausch mit uns soll Interesse wecken und neugierig machen. Wir wollen die Menschen nicht belehren, sondern ihnen zeigen, wie leicht der Einkauf mit eigenen Behältnissen funktioniert. Sei freundlich, halte Augenkontakt und geh auf Fragen deiner Gesprächspartner*innen ein. Bei einem Stand eignen sich Mitmachmöglichkeiten wie ein Quiz oder ein Gewinnspiel, um Neugierde zu wecken und die Hürde zu senken, in Kontakt zu kommen.
Mögliche Einstiegsfragen:
Als Einstieg für das Gespräch eignen sich Fragen, die einen Bezug zu eurer Stadt oder dem Alltag der Menschen haben, etwa: „Weißt du, wie viele Einwegbecher in unserer Stadt täglich im Müll landen?“
Zuletzt kam uns auch die Idee, ein Schild zu basteln, auf dem steht: „Frag mich, warum ich auf Mehrweg steh“ oder „Frag mich nach meinem Lieblingsbehälter“. Das könntest du dir umhängen oder hochhalten, sodass die Passant*innen dich von sich aus ansprechen können.
Einmal ohne, bitte kurz und knapp erklärt:
„Verpackungsmüll ist ein großes Umweltproblem – auch in unserer vermeintlich sauberen Stadt. Das Projekt Einmal ohne, bitte hat sich die Vermeidung von Verpackungsmüll bei Einkauf und Take-away zum Ziel gesetzt. Wir wollen die Befüllung eigener Behältnisse verbreiten und Klarheit darüber schaffen, welche Möglichkeiten für einen verpackungsfreien Einkauf von Speisen und Getränken es gibt und wie der Einkauf mit mitgebrachten Behältnissen gelingt.“
Verweise auf unsere Flyer und die Website einmalohnebitte.de:
„Wenn du beim nächsten Lebensmitteleinkauf auch gern sagen würdest: ‚Einmal ohne, bitte!’, dich aber noch fragst: ‚Wo, wie und warum eigentlich?’, dann haben wir hier alle Antworten, die dein Herz begehrt, ganz übersichtlich für dich zusammengestellt. Und unsere digitale Karte weist dir den (Mehr-)Weg.“
Dafür gibt’s den Stickerbogen „Mitgedacht. Mitgebracht. Eingepackt.“:
„Damit du im Handumdrehen Müll vermeidest und immer daran denkst, deine Behältnisse einzupacken, erinnern dich unsere Sticker daran: Kleb dir die Aufkleber in die Küche, z. B. an den Kühlschrank oder dorthin, wo du deine Tasche packst.“
Quizfragen als Aufhänger nutzen:
Bereite ein paar Quizfragen vor. Das geht analog auf Papier oder – wenn es der Rahmen deiner Aktion hergibt – über digitale Umfragetools wie Mentimeter. So lässt sich die Wissensvermittlung interaktiv gestalten. Der Ehrgeiz ist geweckt und du stößt das weitere Gespräch an. Zum Beispiel:
„Sind papierbasierte Einwegverpackungen nachhaltig?“
→ Bei der Besprechung der Antwort kannst du auf Beschichtungen und die verminderte Recyclingfähigkeit von Verbundstoffen eingehen.
„Ab wie vielen Wiederverwendungen haben Mehrweggefäße eine positive Klimabilanz?“
→ Hier kannst du die hohen CO2-Emissionen bei der Produktion ansprechen und darauf übergehen, dass die ressourcenschonendste Lösung darin besteht, „das, was schon da ist“ (also eigene Behälter) möglichst häufig wiederzuverwenden.