Mach’s nach: Workshops

Mit einem Workshop vermittelst du Wissen und Fähigkeiten rund um Einweg vs. Mehrweg und zeigst Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, wie Müllvermeidung im Alltag gelingt. Die Ausgestaltung variiert dabei je nach Alters- und Zielgruppe. Oft hat sich aber bewährt, inhaltliche (Hintergrundwissen), kreative (DIY-Teil) und praktische (Exkursion) Elemente mit aufzunehmen.

Best-Practice-Beispiel aus München:

„Avoiding paper waste from bakeries etc. is easy – more motivation to carry reusable containers“ • „A nice bag and some motivation to try BYO a bit more“ • „I would try using my own box and cup from next time“ • „More mindful of packaging in supermarkets (avoid the paprika in plastic)“ • „Facts and figures from the quiz were eye-opening“ • „Aluminium is surprisingly unsustainable“ • „There are many cases where I can use reusable containers“ • „I learned how to do my own beeswax wrap“ • „That I can bring my container for food, not only drinks“

Gruppenfoto mit Studierenden, die Stoffbeutel und andere Workshop-Ergebnisse hochhalten

Workshop mit Studierenden der TUM

Best-Practice-Beispiel aus Künzelsau:

„In den vergangenen Jahren haben wir bereits verschiedene Workshops durchgeführt, unter anderem beim Fairen Frühstück in Künzelsau, auf dem Wochenmarkt in Künzelsau, bei einer Wiesen­wanderung im Herrenhaus Buchenbach, auf dem Nachhaltigkeits­tag in Hohebuch, auf dem Festival Tanzwiese der Bischof-von-Lipp-Schule in Mulfingen sowie an der Gewerblichen Schule in Künzelsau.

Als Team haben wir dabei die Erfahrung gemacht, dass bei offenen Workshop-Angeboten darauf geachtet werden sollte, nicht unbeabsichtigt die Kinder­betreuung zu übernehmen. Gerade auf Märkten kommt es häufig vor, dass Eltern an den Bier­tischen sitzen bleiben, während die Kinder einen Beutel nach dem anderen bemalen. Dem haben wir unter anderem durch eine angemessene Preis­gestaltung für das Material entgegen­zuwirken versucht.

Am besten hat uns die Kombination mit dem Quiz gefallen. Nach dem Quiz wissen die Menschen auch genau, wie sie die erstellten Beutel und Wachs­tücher einsetzen können und welche Wirkung sie damit erzielen können.“

Näheres dazu ist hier nach­zulesen: Themenwoche: Verpackungs­freies Einkaufen in Künzelsau

Best-Practice-Beispiel aus Bamberg:

„Wir haben zweimal Workshops in der Oberstufe (10. Klasse) eines Bamberger Gymnasiums durchgeführt. Die Idee war eigentlich, dass das Konzept von Lehrer*innen übernommen wird, die dann selbst Workshops durchführen. Das hat aber leider nicht geklappt.“

Best-Practice-Beispiel aus Berlin:

Dieser Workshop für jüngere Kinder kombiniert vier inter­aktive Elemente:

  1. Dem Müll auf der Spur – Einführung in die Abfall­problematik
  2. Einkaufen mit eigenem Behältnis – Rollen­spiel
  3. Mehrweg gestalten – Kreativ­teil
  4. Abschluss – Reflexion

Damit du dieses Workshop­format einfach nachmachen kannst, wird es auf folgender Seite im Detail beschrieben:

Schulworkshops ausrichten

Dieses kompakte Workshop­konzept richtet sich an Schüler*innen im Alter von etwa 9 bis 12 Jahren
(3.–6. Klasse).

Vier Fotos mit Impressionen aus den Zero-Waste-Schulworkshops: Kinder beim Rollenspiel und Bemalen von Stoffbeuteln

Tool für Bildungskräfte

Du willst noch mehr? Kannst du haben! Wir haben nämlich ein weiteres, umfangreiches Workshopformat konzipiert und in einem Onlinetool zum Nachmachen aufbereitet. Bildungskräfte erhalten damit das gesamte Konzept, Wissen und Material, um den Workshop mit der eigenen Klasse oder Gruppe durchführen zu können.

Thema des Workshops „Zero Waste Hero – werde Mehrweg­held*in“ ist der Einwegverpackungs­müll beim Einkaufen und bei Take-away-Bestellungen sowie die Nutzung von wieder­verwendbaren Behältnissen als eine müll­vermeidende Alternative. Er richtet sich an Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 10 Jahren (5. Klasse aufwärts).

Grafik der Abfallhierarchie mit Vermeidung als oberste Priorität

2 – Hintergrund­wissen

Wir haben dir geballtes Wissen rund ums Thema Verpackungs­müll und Mehrweg­lösungen zusammen­getragen.

Fotos eines Workshop-Plakats, auf dem Einweg und Mehrweg gegenübergestellt werden

3 – Workshop­format

Unter dem Motto „Zero Waste Hero – werde Mehrweg­held*in“ werden Kinder und Jugend­liche an die Einwegmüll­problematik und praktische Lösungs­wege herangeführt.

Vorschaubilder verschiedenster Materialien

4 – Material

Hier findest du eine Übersicht über alle Arbeits­blätter und Vorlagen, die du zur eigen­ständigen Durchführung des Workshops benötigst.

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